
他是世界上最有权势的人之一——如今,他却不得不面对自己发明创造所带来的法律后果:Meta 首席执行官马克·扎克伯格在洛杉矶一家法院出庭作证。此案的核心在于,Instagram 等社交媒体平台是否具有成瘾性,以及是否故意伤害儿童。扎克伯格周三抵达法院,周围簇拥着摄影师。这位通常以休闲风格著称的 Meta 首席执行官,当天身着深色西装,系着领带,表情严肃。
这是扎克伯格首次在陪审团面前作证。Meta 公司否认了诉讼中的指控,并表示相信最终会证明 Meta 一直致力于维护年轻用户的福祉。
尽管表面上信心满满,扎克伯格仍需回答一位化名为 KGM 的 20 岁女性的律师提出的问题。她声称,自己早期使用社交媒体导致她对科技产品上瘾,并加剧了她的抑郁症和自杀念头。预计扎克伯格将接受原告律师的质询,内容涉及Instagram的滤镜(可改变用户外貌)、平台算法以及用户信息流中海量的内容。庭审还将涉及原告指控的Instagram其他旨在使用户上瘾的功能。
扎克伯格曾在其他庭审中作证,回答国会关于Meta平台青少年安全问题的质询。然而,周三的庭审是扎克伯格首次在陪审团面前面对类似的质询。此案被选为里程碑式的审判:其结果可能会影响数千起针对社交媒体公司的类似诉讼的判决。
Meta的一位律师表示,公司并不否认原告KGM存在心理健康问题,但认为Instagram在其中扮演了重要角色。他引用了医疗记录,指出原告的家庭环境动荡不安。预计扎克伯格将回答有关Instagram算法、Meta信息流以及原告声称旨在使用户上瘾的其他功能的问题。
与此同时,德国总理弗里德里希·默茨也加入了关于德国社交媒体禁令的辩论。他支持禁止未成年人使用社交媒体。默茨在政治播客节目“权力转移”中表示:“如果如今14岁的孩子每天屏幕时间长达五个小时甚至更长,如果他们所有的社交活动都完全通过这种媒介进行,那么我们就不应该对年轻人的性格缺陷和社交行为问题感到惊讶。”
Er ist einer der mächtigsten Männer der Welt – und muss sich jetzt mit den Folgen seiner Erfindungen vor Gericht auseinandersetzen: Meta-Chef Mark Zuckerberg (41) muss jetzt vor Gericht in Los Angeles aussagen. Es geht um die Frage, ob soziale Medien wie Instagram und Co süchtig machen und Kindern bewusst schaden. Zuckerberg kam am Mittwoch umringt von Fotografen am Gericht an. Der Meta-CEO, sonst bekannt für seinen Freizeit-Look, trägt einen dunklen Anzug und Krawatte, die Miene ernst.
Es ist das erste Mal, dass Zuckerberg vor einer Jury aussagt. Der Meta-Konzern hat die Vorwürfe in der Klage zurückgewiesen und sich zuversichtlich gezeigt, dass bewiesen werde, dass sich Meta seit langem für junge Nutzer einsetze.
Trotz dieser nach Außen gestellten Zuversicht: Zuckerberg muss Fragen von Anwälten beantworten, die eine 20-jährige Frau vertreten, die mit den Initialen KGM bezeichnet wird. Sie behauptet, ihre frühe Nutzung sozialer Medien habe sie technologisch abhängig gemacht und Depressionen sowie Suizidgedanken verschlimmert. Zuckerberg dürfte vom Anwalt der Klägerseite zu Instagram-Filtern befragt werden, die das Aussehen einer Person verändern, zum Algorithmus der Plattform sowie zur endlosen Menge an Material, das Nutzern in ihrem sogenannten Feed angezeigt. Es geht zudem um andere Eigenschaften von Instagram, die laut Klägerseite dazu gedacht sind, Instagram-User abhängig zu machen.
Zuckerberg hatte bereits in anderen Verfahren ausgesagt und Fragen des Kongresses zur Sicherheit junger Menschen auf Metas Plattformen beantwortet. Der Prozess am Mittwoch markiert jedoch das erste Mal, dass Zuckerberg ähnliche Fragen vor einer Jury beantworten muss. Der Fall wurde als Musterprozess ausgewählt: Sein Ausgang könnte beeinflussen, wie Tausende ähnlicher Klagen gegen Social-Media-Unternehmen verlaufen.
Einer von Metas Anwälten sagte, das Unternehmen bestreite nicht, dass Klägerin KGM psychische Probleme gehabt habe, wohl aber, dass Instagram dabei eine wesentliche Rolle gespielt habe. Er verwies auf Krankenakten, die auf ein turbulentes familiäres Umfeld hindeuteten. Es wird erwartet, dass Zuckerberg Fragen zum Instagram-Algorithmus, zu Meta-Feeds und weiteren Funktionen beantworten muss, die laut Klägerseite darauf ausgelegt sind, Nutzer abhängig zu machen.
Währenddessen hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) in die Debatte um Social-Media-Verbote in Deutschland eingeschaltet. Er befürworte ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. „Wenn Kinder heute im Alter von 14 Jahren bis zu fünf Stunden und mehr Bildschirmzeit haben am Tag, wenn die gesamte Sozialisation nur noch über dieses Medium stattfindet, dann brauchen wir uns über Persönlichkeitsdefizite und Probleme im Sozialverhalten von jungen Menschen nicht zu wundern“, sagte Merz dem Politik-Podcast „Machtwechsel“.